Lernwerkstättentage

VONEINANDER LERNEN: Kooperative Wege zur Selbstversorgung

In den Lern-Werkstätten der PIA geht es um zukunftsfähige Techniken zur Energieversorgung, um alternatives Bauen und um die Verarbeitung von Naturprodukten, und zwar ganz und gar praktisch – mit Hand, Herz und Hirn.

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Die Mitwirkenden sollen dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten (dazu)gewinnen, mit deren Hilfe sie ihre persönliche und regionale Selbstversorgung vermehren und ihre Selbständigkeit erweitern können.
Sie haben die Möglichkeit, neuartige aber auch traditionelle Verfahren und Vorgangsweisen kennen zu lernen, zu üben und in der Praxis zu erproben – und gleichzeitig ihnen bekannte Techniken den anderen Teilnehmenden zu vermitteln und weiterzugeben.

In den PIA-Lernwerkstätten kann man also Alltagsökologie gleichzeitig lernen und lehren und außerdem aktive und erholsame Zeit im Freien verbringen.

Im Mittelpunkt stehen die Freude am gemeinsamen kreativen Tun, das Engagement für eine lebenswerte Welt und die Begeisterung für regionale Selbständigkeit inmitten einer globalisierten Gesellschaft.

Der Leistungsausgleich unter den Mitwirkenden erfolgt mit PIA-Talern. Wer bereits eigenes Wissen und eigene Fertigkeiten einbringt oder durch andere Tätigkeiten zum Gelingen der Werkstätte beiträgt, kann sich das Dabei Sein großteils selbst erarbeiten.
Die Kompliziertheit ist nur eine scheinbare, im Gegenteil: Wir erproben und üben das Abkoppeln vom unerfreulich gewordenen Geldsystem. Und das Zirkulieren der Tauschgutscheine ermöglicht es allen, die gerade knapp bei Kasse sind, ohne Euro-Einsatz dabei zu sein.
Wer aber „nur“ urlaubend lernen will, kann sich PIA-Taler vorher gegen Euro eintauschen.

Die PIA-Werkstätten ersetzen nicht die Teilnahme an einem Permakulturgrundkurs (88-Stunden-Planungs- und Gestaltungskurs mit Zertifikat, PDC), sondern ergänzen ihn auf optimale Weise und erfüllen gleichzeitig alle Wünsche nach „Praxis“…

Familien sowie Kinder und beeinträchtigte Menschen in Begleitung sind willkommen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Lernbereitschaft und Freude am händischen und handwerklichen Arbeiten werden erwartet. Teilnahme auf eigenes Risiko.

Vorschläge für preisgünstige Quartiere in der Nähe gehen an die Angemeldeten, an einigen Orten ist einfache Unterbringung im Haus oder Zelten auf dem Gelände möglich.
Einfache vegetarische Mahlzeiten mit Lebensmitteln aus regionaler Bio-Landwirtschaft werden angeboten.

Familien, Kinder in Begleitung ihrer Eltern und erwachsene Begleitpersonen sind willkommen und können am Programm mitwirken, soweit sie das wollen und soweit es möglich ist.

Ablauf: 1. Tag: Eintreffen zwischen 9 und 12 Uhr. Letzter Tag: Abreise zwischen 15 und 18 Uhr. Der/Die KoordinatorIn vereinbart Programmangebot, Programmstunden und Freizeit vor Ort mit den Mitwirkenden.

Mitzubringen sind der Jahreszeit entsprechende Arbeitskleidung, Arbeitsschuhe, Arbeitshandschuhe, Sonnenschutz und Regenschutz, evtl. Werkzeug (siehe auch Detail-Ausschreibungen).

Kosten: Der Leistungsausgleich erfolgt mit PIA-Talern, das sind Tauschgutscheine, die bei allen PIA-Lernwerkstätten gültig sind. PIA-Taler werden am ersten Werkstätten-Tag beim/bei der GastgeberIn eingetauscht. Für 2 Euro erhält man einen PIA-Taler. Jeder Werkstättentag kostet mindestens 2 PIA-Taler und höchstens 15 PIA-Taler – je nachdem, wie viel eigene Arbeitsleistung und/oder Knowhow eingebracht wird (plus Quartier und Verpflegung).

Verbindliche Anmeldung unter Angabe von Name, Postadresse, Emailadresse und Tel.Nr. ist möglichst bald, spätestens aber bis 10 Tage vor Werkstättenbeginn erforderlich. Bitte teile/teilen Sie bei der Anmeldung auch mit, ob und wenn ja welche Arbeitsleistungen/welche Programmangebote du/Sie einbringen möchtest/willst. Die Angemeldeten erhalten eine Anmeldebestätigung, die Wegbeschreibung und alle weiteren erforderlichen Details.

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