Gestaltungsgrundsätze der Permakultur

Diese 12 Leitgedanken, von Bill Mollison und David Holmgren aus der Fülle ihrer langjährigen Planungserfahrung heraus formuliert, sind die Grundlage jedes Permakultur-Entwurfs.
Sie sind für jeden Garten, für jedes Permakultursystem, egal wo auf der Welt es entstehen soll, anwendbar.
Sie beziehen Erkenntnisse der Ökologie, der Landschaftsgestaltung und der Umweltwissenschaften ein.

Patterns
die Muster-Sprache in der Natur, verstehen und in den Entwurf einbauen.

Effizientes Energie-Management 1
Bestmögliche Nutzung der Energie im System (Zonenplanung). 

Effizientes Energie-Management 2
Bestmögliche Nutzung der von außen einströmenden Energie (Sektorenplanung).

Räumliche Anordnung
Jedes Element kommt an den Platz, an dem die meisten nützlichen Beziehungen zu anderen Elementen wirksam werden.

Funktions-Management
Jedes Element erfüllt mehrere Aufgaben – Jede wichtige Aufgabe wird von mehreren Elementen erfüllt.

Biologische Mitarbeiter einsetzen
Arbeitsplätze für Pflanzen, Tiere und Menschen einrichten anstatt für Erdöl getriebene Maschinen.

Kreislaufwirtschaft
Möglichst kleine Kreisläufe von Material und Energie vor Ort schließen.
 
Vielfalt als Prinzip
Vielfalt an Pflanzen, Tieren, Elementen, Beziehungen, Ernten, … fördern.
 
Nutzung diversifizieren
Möglichst kleine, möglichst intensiv genutzte Bereiche – und möglichst große, möglichst extensiv oder nicht genutzte Bereiche schaffen.
 
Schichten/Stapeln
Systemelemente und Teile davon (z.B. Pflanzen, Tiere, Biotope, Materialien) zeitlich, räumlich, beziehungsmäßig, … „übereinander schichten/stapeln“.

Sukzession fördern
Natürliche Abfolge von Pflanzengesellschaften zulassen und nutzen.
 
Randzoneneffekte
optimieren und nutzen.

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